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eingibt, als den Kriegsregeln gemaͤß fechten. Auch Halsſtarrigkeit des caſtilianiſchen Charakters kam bei dieſer Kriegsweiſe ſehr in Anſchlag. Weder Ver⸗ prechungen noch Drohungen vermochten etwas uͤber dieſe Menſchen, und durch die Vollziehung der ange⸗ drohten Strafen wurde nur die Rachſucht geweckt, die een Spanier taub ge egen alles macht, was man ihm ſngen mag.
Auch die Offiziere waren dem Geſchaͤfte nicht we⸗ niger gewachſen, als ihre Mannſchaft. Die Fuͤhrung einer Guerilla war ein Amt, dem ſich niemand un⸗ terzog, der ſich demſelben nicht gewachſen fuͤhlte, oder dem es nicht gewiſſermaßen aufgedrungen wurde.
Unter den ſpaniſchen Offizieren gab es nur weni⸗ ge, die etwas von der Kriegskunſt verſtanden, und daher eine Armee im Felde anfuͤhren konnten; die
Eigenſchaften eines Guerilla⸗Fuͤhrers ſind dagegen dem menſchlichen Gemuͤthe gleichſam eingepraͤgt und vorhanden, ſobald man ihrer bedarf. Dieſe Fuͤhrer
waren, wie es der Zufall fügte, zum Theil hochge⸗ borne, zum Kriegsweſen erzogene Maͤnner; andere waren Schmuagler oder Bauern geweſen, oder hatten andere Gewerbe getrieben, nach denen ſie genannt
wurden, wie z. B. der Pfarrer, der Arzt, der Schaͤ⸗ fer u. ſ. w. Manche dieſer Namen werden an tapfe⸗
re Thaten, der Name eines Mina und Empecinado
zugleich aber auch an den groben Undank erinnern, mit dem dieſe Thaten belohnt worden ſind.


