98 den Franzoſen eine vollſtͤndige Niederlage beizubrin⸗ gen. Der Erfolg dieſer Schlacht, in welcher die Brit⸗ ten uber einen zweimal ſo ſtarken Feind geſſegt hat⸗ ten, fiel aber durch den tollen Starrſinn des Cueſta anders aus, als man haͤtte erwarten ſollen. Da ſich nämlich die franzoͤſiſchen Truppen von allen Seiten unſammenzogen, ſo war Sir Arthur Wellesley in die Nothevendigken verſetzt, ſich nach Portugal zuruͤckzu⸗ ziehen, und zwar unter Zuruͤcklaſſung von mehr als 41500 Verwundeten, die nicht zuruͤckgebracht werden konnten, weil der ſpaniſche General die hiezu noͤthi⸗ gen Trausportmittel zu liefern, verſaͤumt hatte. Die Franzoſen benahmen ſich gegen dieſe Verwundeten die auf dieſe Weiſe in ihre Haͤnde ſielen, wie es ſich fuͤr einen geſitteten Feind ziemt, benuͤtzten aber dieſen Umſtand, um den Sieg, der durch ihre Flucht von dem Schlachtfelde erwieſen war, in Abrede zu ſtellen. Doch konnten die Buͤlletins, wie ſie der Moni⸗ teur gab, Niemanden uͤber den wahren Stand der Dinge taͤuſchen. Die ſpaniſche Iunta erkannte die Berdienſte des engliſchen Generals, und entfernte, freilich etwas zu ſpaͤt, den General Cueſta von ſei⸗ nem Commando, zur Straſe fuͤr ſein unverantwort⸗ s Benehmen. In England wurde Sir Arthur Wellesley als Lord Wellington unter dem allgemeinen Beiſell der Nation zur Pairswuͤrde, und folglich ſo
5r. Buongyarte ehrte ſeinerſeies den Sieger von
rhoben, als es die Verfaſſung unſeres Landes
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