grenzt ſein Vertrauen auf Frankreich geweſen ſey. Er ſchloß, daß, da die Bedingungen, die er an die Zuruͤckerſtattung der Krone geknuͤpft, ſeinem Vater mißfallen haͤtten, er unbedingt abdanken wolle, nur
moͤge beiden erlaubt werden, wieder in ihr Vater⸗
land zuruͤckzukehren und einen Ort zu verlaſſen, wo alles, was ſie thun moͤchten, von niemand als eine freiwillige Handlung angeſehen werden wuͤrde.
Den Tag nach der Ausfertigung dieſes Schrei⸗ bens ward der ungluͤckliche Ferdinand zu ſeinen El⸗ tern befchleden, bel denen ſich auch Napoleon ſelbſt befand. Das Conclave empfing ihn ſitzend; und waͤh⸗ rend der Koͤnig ihn mit den heſtigſten Vorwuͤrfen uͤherhaͤuſte, vergaß die Koͤnigin(kaum kann man es glauben) in ihrer Wuth ſo ſehr alle Scham und Weiblichkeit, daß ſie in Gegenwart ihres Gemahls zu Ferdinand ſagte, er ſey der Sohn eines andern Mannes. Buonaparte ſprach in der Folge mit Ab⸗ ſcheu von dieſer Scene, und verglich die Koͤnigin we⸗ gen ihrer Sprache und ihres Betragens mit einer Furie auf der griechiſchen Buͤhne. Er verſichert, den Prinzen bemitleidet zu haben; aber die Ruͤhrung war nicht ſo ſtark, daß er ſich fuͤr ihn verwendet haͤtte.
Durch einen ſo ſchrecklichen und zugleich ſo ekelhaf⸗
ten Auftritt betäͤubt, bequemte ſich endlich Ferdinand zu der Verzichtleiſtung, die in ſo ungemeſſenen Aus⸗
druͤcken von ihm verlangt wurde. Dies geſchah am
öten Mai 1808. Aber der Urheber dieſes Dramas


