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beifuͤhren mußte. Die Franzoſen, die ſich aller dies⸗ ſeits der Oder gelegenen preußiſchen Staaten be⸗ maͤchtigt hatten, belagerten jezt die Feſtungen Groß⸗ glogau, Breslau und Graudenz, und drangen zugleich gegen Polen vor. Der ruſſiſche General Bennigſen hatte ſeinerſeits ſeinen Marſch beſchleunigt, um den Preußen beizuſtehen und Warſchau zu beſetzen; als er aber ſah, daß dieſen ungluͤcklichen Alllirten kaum noch die ſchwachen Truͤmmer einer Armee geblieben waren, zog er ſich nach einigen Scharmuͤtzeln wieder uͤber die Weichſel zuruͤck, und raͤumte Warſchau, wo Murat am 28ſten November an der Spitze des fran⸗ zoͤſiſchen Vortrabs einzog.
Gegen de 25ſten verließ Napoleon Berlin und nahm ſein Hauptquartier in Poſen, einer Central⸗ ſtadt im polniſchen Binnenlande, das nun, durch die Franzoſen aufgeſtiftet oder durch die Hoffnung der Unabhaͤngigkelt belebt, in große Bewegung gerieth. Die Polen legten groͤßtenthells ihre Nationaltracht wieder an und ließen Napoleon durch Abgeordnete um ſeinen Schuz bitten, und zwar in der Sprache
orientaliſcher Anbetung.„Die polniſche Nation,“
ſagte der Graf Radyminski, Palatin von Gueſen, nunter dem Joche deutſcher Voͤlkerſchaften noch ſeuf⸗ zend, naht ſich Euer Majeſtaͤt und gruͤßt den Wie⸗ derherſteller ihres theuren Vaterlandes, den Geſez⸗ geber der Welt, mit der reinſten Freude. Sie er⸗ gibt ſich ganz in Ihren Willen, und ſezt ihr Ver⸗


