ſprach dem einen eine Fahnenjunkerſtelle, dem andern
ein Offizierspatent, dem dritten ein Poſtcontor, dem vierten Medaillen und Orden— wahrhaftig der Kerl war wundervoll. Er ſtand wie ein höheres Schickſal vor dieſen Kriegern, er ſpendete Ernennun⸗ gen und Decorationen, er ſpiegelte ihnen die glän⸗ zendſte Zukunft vor.“
„Ich bin weit entfernt ihn herabſetzen zu wollen. Ich bezeichne bloß ſeinen Hauptfehler und glaube übrigens, daß ſich auch noch Andere finden dürften, welche verdienen genannt und bewundert zu werden. Capitän Puke z. B.“
„Ich gebe auch das zu.“
„Und Capitän Stalſvärd bei der Artillerie und Capitän Göös. Dieſe bearbeiten allerdings das Volk nicht in Schenken und Cafés, ſondern gehen auf eine andere Art zu Werke, aber ihre Thätigkeit iſt dennoch um Nichts geringer. Ich beſuchte Capitän Stalſvärd neulich einmal Abends, und da gab er mir einen Beweis von ſeinen wahrhaft ſoliden Grundſätzen und Abſichten, indem er mir mehrere hundert ſcharfe Patronen zeigte, die er alle mit ſeinen eigenen Hän⸗ den verfertigt hat. Das ſind reelle Valuten, ſollte ich denken.“
Wallenſtjerna war inzwiſchen vor den Sprechen⸗ den ſtehen geblieben. Die Arme über der Bruſt ge⸗ kreuzt, den Kopf ſtolz zurückgeworfen, die Augen voll von einer gewiſſen Melancholie und beinahe nach⸗ läſſig gekleidet, erſchien er faſt wie ein Schiffbrüchi⸗ ger, der ſich um Nichts mehr bekümmerte und jeden Augenblick auch zum tollſten Streich geneigt war.
„Wenn ich euch einen Ernſt, einen Puke, einen


