ekom⸗ Puke
ent⸗ daß
rach⸗ men, dafür kei⸗ arm⸗ bind⸗ rathe
Als ſie auf ihr Zimmer zurückkam, riß ſie die Blumen aus ihren Haaren und trat ſie mit Füßen.
„Rache!“ rief ſie,„Rache!“
Sie warf ſich auf ihren Sopha, ſprang aber ſo⸗ gleich wieder auf.
Im nächſten Augenblick ſaß ſie an einem kleinen
Tiſch, mit einer Feder in der Hand und einem Pa⸗ „ I
pier vor ſich. Mit raſchen Zügen ſchrieb ſie an Pechlin und erklärte ihm, ſie habe mit eigenen Augen geſehen, daß die Königin auf die eine oder andere Art ihre Juwelen veräußert.
Von dieſem Augenblick an wurde ſie immer mehr von einem wahrhaft böſen Geiſte beherrſcht; ſie ſchaute voll Unruhe um ſich; mit leidenſchaftlichem Argwohn betrachtete ſie Jeden, mit Ungeduld und brennendem Verlangen ſah ſie einer endlichen Kata⸗ ſtrophe entgegen.
Sie hatte über die eigenthümliche und beinahe unerklärliche Art, wie Schedvin das letzte Mal im Schloſſe aufgetreten war, allerlei flüſtern gehört.
Dabei erfuhr ſie auch, daß ſie allen Hohn, den ſie wegen Aminoffs Beſuch zu erdulden gehabt, ihm allein verdankte, weil er die Poſten vor ihre Thür iien und dadurch ihr Zimmer verdächtig gemacht atte.
Aber ſie kümmerte ſich weniger um das, was ihre eigene Perſon, als um das, was Alma betraf.
Einmal ums andere fragte ſie ſich, was es be⸗ deuten möge, daß er ſie ſo anhaltend betrachtet, und
daß er ſich dann entfernt habe, ohne eine andere
Perſon, als nur ſie allein zu ſalutiren.


