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Unſer unbekannter Abenteurer horchte inzwiſchen nicht auf den Befehl, ſondern eilte von der Thüre hinweg in die Schmiede hinein.
Als er da eintrat, ſtanden drei oder vier Männer mit Schlegeln vor ihren Amboſen. Während die Schlegel erdröhnten und das glühende Eiſen, wie im Zorn, ſprühende Funken um ſich warf, ſang Ale⸗ rander:
Kein Fürſt iſt geſchnitten aus älterem Holz
Als der Schmied, keck und ſtolz.
Klang, klang, klingeri, klang, klang!
Vom Herd wie ein Held
Sprang leuchtend der erſte Blitz in die Welt.
„Ein Wort, Meiſter Alexander!“ unterbrach ihn jedoch der neuangekommene, ſicherlich unerwartete Gaſt;„ich komme mit freundlichen Grüßen von Ihrer ſchönen Braut, der hübſchen Clara.“
Hätte es auch donnergleich in der Schmiede ge⸗ tost, ſo würde dieſer Name, ſelbſt wenn man ihn nur geflüſtert hätte, doch ſicherlich zu Alexanders Ohren gedrungen ſein. Er legte den Schlegel weg und ſchaute auf. Die Uebrigen ließen ſich jedoch durch dieſe Unterbrechung in ihrer Arbeit nicht ſtören, ſondern fuhren mit ihrer betäubenden Schlegelmuſik fort. Als Alexander ſich dem Unbekannten näherte, überreichte ihm dieſer einen Brief. Als der Schmied ihn geöffnet hatte und die Hand erkannte, flog ein Schimmer von unbeſchreiblicher Seligkeit über ſein Geſicht. Als er ihn geleſen, legte er ihn ſorgfältig zuſammen, ſteckte ihn in ſein Schurzfell und betrach⸗ zeie den Unbekannten mit einem klugen und ernſten
ick.


