Teil eines Werkes 
9. bis 14. Bändchen (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

.

20

Ein dumpfes Gemurmel machte ſich um Vater Lars her vernehmlich. Die Augen der Königin fuhren wie glänzende

in Schweden aufblühende Manufakturweſen könnte im Keim erſtickt werden, wenn man Ahlſtrömer und Teſſin ſtürzte; und wenn vollends der ganze Rath beſeitigt würde, ſo könnte unter Mit⸗ wirkung des Königs ein engliſcher Prinz zum Thronfolger in Schweden erwählt werden. Ahl⸗ ſtrömer erſchrickt, zeigt den Brief Teſſin und den Rathsherrn, und Blackwells Untergang wird be⸗ ſchloſſen. So kommt ein Unbekannter zu Black⸗ well unter dem Vorgeben, er ſei expreß vom eng⸗ liſchen Lordkanzler geſchickt worden, um Blackwell den Befehl zu überbringen, daß er ſich unmittel⸗ bar an den König wenden und ihm eine bedeu⸗ tende Geldſumme nebſt der Souveränetät anbie⸗ ten ſolle, wenn er dazu mitwirken wolle; Black⸗ well ſelbſt wurde ein großes Glück in Ausſicht geſtellt, wenn er die Sache durchführen könnte. Der König wird vor dem gefährlichen Antrag gewarnt. Blackwell kommt zu ihm, zeigt die an⸗ geblichen engliſchen Schreiben vor und bietet ihm die Souveränetät an; der König weist ihn au den Landesmarſchall. Blackwell wird verhaftet, in Unterſuchung gezogen und 1747 in Stockholm enthaupter. Nota bene, man konnte niemals er⸗ fahren, wer Blackwell dieſe Schreiben überbracht hatte; die Engländer haben beharrlich geleugnet, daß ſolche von dort aus geſchickt worden ſeien. Als Teſſins Haus zum Behufe einer Reparatur eingeriſſen wurde, fand man einen Leichnam in eine Wand eingemauert; war's vielleicht dieſer?