Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1856)
Entstehung
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„Nun ja, Mama, ſie wohnten ja vor vielen Jahren hier im Hauſe. Amanda und ich ſpielten viel mit einander. Ach, wir waren damals ſo ver⸗ gnügt, ſo vergnügt.“

„Amanda hat niemals Eltern gehabt, Clara, niemals. Ich weiß das. Sie iſt blos ein Findel⸗ kind, verſtehſt Du, ein namenloſes Findelkind, das der Baron Pechlin in ſeine Obhut nahm. So lange er jedoch Junggeſell war, konnte er das Mädchen nicht bei ſich im Hauſe behalten, ſondern alkordirte ſie bei den Leuten ein, die hier wohnten und für ihre El⸗ tern galten. Erſt als Pechlin ſich verheirathet hatte, nahm er das Mädchen zu ſich... o du wirſt ſie alſo jetzt wiederſehen. Aber ſieh'... ich habe meine eigenen Gründe, warum ich genau wiſſen möchte, was ſie treibt... und da Du jetzt Gelegenheit er⸗ hältſt, oft mit ihr zuſammenzutreffen, ſo mußt Du ſie recht auszuforſchen ſuchen... Du verſtehſt mich doch und verſprichſt es mir?“

„Ja, Mama.“

Eilftes Kapitel.

Die Macht der Erinnerungen. Die Duelle. Puke verläßt das Vaterland.

Der Reichstagsabgeordnete für den Bezirk Kihl, Lars Larsſon von Maſäng, war von dem Augenblick an, wo er den Capitän Puke bei Baron Wrangel getroffen, nicht mehr derſelbe Mann geweſen wie vorher. Er war düſter, verſchloſſen und nachdenklich geworden.