Die Einladung trug die Unterſchrift: Baron Pechlin.
Verwundert ſahen Wallenſtjerna und Hermelin einander an.
„Was ſagſt Du?“ bemerkte Hermelin.„Glaubſt Du immer noch nicht, daß man uns an der Naſe herumgezogen hat?“
Wallenſtjerna warf ſich lachend in einen Stuhl.
„Zum Henker, nein,“ antwortete er,„wenn es Pechlin ſelbſt war, was ich jedoch nicht glaube, ſo iſt er noch mehr zum Narren gehalten, als wir. Du begreifſt doch, er muß ſich in den Karten geirrt ha⸗ ben. Hat vermuthlich ſeine Hand in die rechte Taſche geſteckt, ſtatt in die linke. Weißt Du, was wir thun müſſen?“
„Nein.“
„Wir müſſen von den Karten Gebrauch machen.“
„Wie das?“
„Wir ſind ja ordentlich eingeladen. Ich gehe hin. Kommſt Du mit?“
„Aber wir haben verſprochen, daß wir hier zu finden ſein wollen.“
„Gleichviel. Einen Trabanten holt man nicht von dem Zweig, auf den man ihn ſetzt. In einer Viertelſtunde haben wir unſere Toilette gemacht. Was meinſt Du?“
„Die Königin...“
„Hat uns blos den Auftrag gegeben, die öffent⸗ liche Meinung zu ſondiren... glaube mir... wir thun das am allerbeſten in Pechlins Geſicht. Wir gehen...“ „Wohlan denn.“


