Dritter Theil.
Erſtes Kapitel. Patriotiſche Betrachtungen. Neue Ereigniſſe.
Drei Monate ſind ſeit den letzten Ereigniſſen ver⸗ ſchwunden.
Wir befinden uns bei Paul.
Paul geht in ſeinem Arbeitszimmer auf und ab. Er hält einen Brief, den er mitunter heftig und unruhig zwiſchen den Händen zerreibt.
Der alte Brauner ſteht in einer Fenſtervertiefung. Vor ihm befindet ſich ein Tiſch, auf dem ein Paar auf⸗ geſchlagene Bücher liegen. Aber obſchon die Hand des Greiſes auf den Büchern ruht, und anzuzeigen ſcheint, daß ſie ihn eigentlich beſchäftigen, ſo folgt doch ſein irrender Blick allen Bewegungen Pauls.
Pauls Ausſehen verändert ſich unaufhörlich. Zu⸗ weilen fliegt die Röthe über ſeine Wangen, zuweilen ver⸗ ſchwindet ſie, und macht der größten Bläſſe Platz. Dabei macht er bald größere, bald kleinere Schritte, je nachdem die Eindrücke wechſeln. Mehr als einmal ſcheint er im Begriff zu ſtehen, den Brief zu zerreißen.
Plötzlich bleibt er jedoch ſtehen, und wendet ſich gegen Brauner. Er ſcheint ſich an Etwas zu erinnern. Das Gewiſſen. V. 1


