Teil eines Werkes 
8. bis 11. Bändchen (1852)
Entstehung
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Im nächſten Augenblick zeigt ſich eine junge Dame, die in einem feinen zierlichen Reitkleid die Treppe von des Generals Wohnung herabkommt.

Sie trägt einen runden Herrenhut mit breitem auf⸗ geſchlagenem Rand, und darüber wogt eine ſchwarze Straußfeder, mit einem koſtbaren Juwel befeſtigt. In ihrer Hand hält ſie eine mit Silberdraht umflochtene Reitgerte.

Das Pferd ſcheint ſeine Herriu zu kennen, denn als ſie ſich nähert, ſpitzt es ſeine Ohren und die Augen blitzen.

bGuten Morgen, Springer, grüßte ſie das Pferd mit freundlich lachender Stimme,guten Morgen, mein Freund.

Springer ſchnaubte muthig und ſchüttelte ſeine Mähne, gleich als hätte er ihre Worte verſtanden.

Während der Reitknecht mit der einen Hand die Zügel überreicht, hält er mit der andern die Steigbügel, worauf die junge Dame mit einer leichten Bewegung ſich in den Sattel ſchwingt.

Springer tanzt unter ſeiner Reiterin, und dies ſcheint ihr Vergnügen zu machen, denn ſie lächelt fröhlich und klopft ihm freundlich auf den Hals.

Aber ſo wild und muthig der ſtampfende und ſchnau⸗ bende Springer ſich unter ſeiner ſchönen Beherrſcherin geberdet, ſo ſcheint er gleichwohl blindlings jedem ihrer Winke zu gehorchen.

Die Reiterin iſt Jaquette.

In dem Augenblick, wo ſich Springer in Bewegung ſetzt, kommt vom Hinterhof her ein Reiter, der mit der ſichern Hand eines alten Cavalleriſten ſein Pferd zügelt, deſſen Bruſt und Kopf beweiſen, daß er ein ächter Hel⸗ ſingländer iſt.

Als Jaquette auf die Straße kam, ſchlug ſie ſich aufwärts und ritt im gewöhnlichen Schritt den Königs⸗