Teil eines Werkes 
30. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 6. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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104 treu geblieben waͤren. Alles blickte jetzt mit Furcht auf ihn, und Niemand hoffte aus den Haͤnden des Diktators ein beſſeres Loos, als das dem Outis zu⸗ geſagte, naͤmlich das Loos, von Allen der Leute guf⸗ gefreſſen zu werden.

Zu dieſer Zeit faßte Robespierre den Plmn. die Nuchloſigkeiten Chaumettes, Heberts und der Athei⸗ ſten zu ſuͤhnen, durch das oͤffentliche Bekenntniß des Glaubens an das Daſeyn einer Gottheit. Dieß ſollte, wie er glaubte, ein der oͤffentlichen Meinung darge⸗ brachtes Opfer, und eine neue Springfeder in ſeinen Haͤnden ſeyn. Mit Einem Wort, er ſchien die Ab⸗ ſicht gehabt zu haben, mit ſeiner Macht im Staate den Karakter eines Hohenprieſters des neuen Glau⸗ bens zu vereinen.

Als das Organ des Sicherheits⸗ Ausſhaſſes unternahm er es durch eine lange und gar alberne Rede, die franzoͤſiſche Nation vom Unglauben zu be⸗ kehren. Bei allen ſolchen Gelegenheiten nahm er ſeine Zuflucht zu jener groben Schmeichelei, die ſein großes, ſelten fehlendes und faſt einziges Mittel war, Popularitaͤt zu erlangen. Er begann damit, ſeine Zuhoͤrer zu verſichern, daß Frankreich durch ſeine Aufklaͤrung und fortſchreitende Verbeſſerung dem uͤbrigen Europa wenigſtens um 2000 Jahre vorange⸗ eilt ſey, und daß es unter den gewoͤhnlichen Nationen der Welt einer andern Art von Weſen anzugehoͤren ſcheine. Doch meinte er, wuͤrde ein wenig Glauben an eine Gott⸗