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zu ſuchen. Sie gingen bei Saint Florent uͤber den Fluß, deſſen Ufer mit faſt 100,000 Pilgrimmen jedes Alters und Geſchlechts bedeckt waren. Sie hatten den breiten Strom vor ſich und hinter ſich ihre auf⸗ lodernden Huͤtten und das Vertilgungsſchwert der Republikaner. Es waren nur wenige ſchlechte Fahr⸗
zeuge zum Ueberſetzen vorhanden; der Schrecken der
Weiber und die ganze Szene war ſo furchtbarer Art, daß die Zeugen dieſelbe nur mit dem letzten Ge⸗ richtstage vergleichen konnten. Ohne Lebensmittel, ohne Leitung, ohne Organiſation irgend einer Art, mit keiner andern bewaffneten Macht, als derjeni⸗ gen, die den Vortrab und Nachtrab des großen wehr⸗ loſen Haufens, der in der Mitte zog, ſchlugen dieſe unbeuge nen Bauern die republikaniſche Armee unter den War von Laval aufs Haupt.
Die Garniſon von Mainz, deren Ankunft in der Vendée den Inſurgenten ſo ververblich war, und welche dieſelbe in voͤlliger Flucht aus ihrem eigenen Lande
uͤber die Loire getrieben hatte, ward durch dieſe
hoͤchſt unerwartete Niederlage faſt ganz aufgerieben. Ein ungluͤcklicher Angriff auf Granville wog aber dieſen Vortheil nur allzuſehr auf, und obgleich die Vendéer nachher einen glaͤnzenden Sieg zu Dol erfochten, ſo war dies doch der letzte Erfolg der ſogenannten großen Armee der Vendoée, die dieſen Namen noch in anderer, als in der gewoͤhnlichen Bedeutung des Wortes ver⸗ diente, Sie hatten nun durch die Wechſelfalle des


