36
Name; ſo hieß einer meiner Ahnherrn. Ich haͤtte wünſchen koͤnnen, daß ich wäͤhrend der zwei Stunden, wo ich Euch erwartete, nicht der Geſellſchaft meines Sohnes beraubt wurde;— aber es iſt nur ein Stuͤck von der Behandlung, welche ich ſeit vier Monaten erfahren habe. Ich will Euch in den Konvent beglei⸗ ten, nicht als ob ich ſein Recht anerkennte, mich vor⸗ zuladen, ſondern weil ich der Uebermacht meiner Feinde weiche.“
Die Volksmaſſe draͤngte ſich an den Koͤnig auf ſeinem Wege von dem Tempel zu den Tuillerien, wo der Konvent jezt ſeine Sitzungen aufgeſchlagen hatte, wie Leute, die Jemand erſchlagen und von ſeinem Ei⸗ genthum Beſitz ergriffen haben. Lauter Nuf wurde gehaͤrt, der das Leben des Tyrannen verlangte; aber Ludwig behielt die vollkommenſte Faſſung, ſelbſt als er wie ein Verbrecher vor der Verſammlung ſeiner ge⸗ bornen Unterthanen ſtand, von denen die meiſten aus einer Klaſſe waren, die ſie von richterlichen Aemtern ausſchloß, bis er ſelbſt ihnen das Vorrecht bewilligte.
„Ludwig,“ ſagte der Praͤſident(der ſchlangenglatte furchtſame, aber ſchlaue Barrere),„Sie koͤnnen ſich ſetzen.“ Der Koͤnig ſezte ſich alſo nieder, und hoͤrte ohne ſichtbare Bewegung einen langen Anklageakt an, worin jeder Vorfall der Revolution als eine ſchwere Beſchuldigung gegen den Koͤnig herausgehoben war. Er machte ſeine Erwiederungen in kurzen, lakoniſchen Antworten, welche viel Geiſtesgegenwart und Ge⸗


