13² alter anzugehoͤren, in der Gegenwart aber Geltung und Art verloren zu haben. Er wurde unter ſtren⸗ ger Bewachung und auf Umwegen, um den Hohn der Menge zu vermeiden, die ihren Beifallruf dem Maire von Paris, einem Girondiſten unter dem Ausruf „Pethion oder Tod!“ bewieß, nach dem Marsfelde gebracht.“ Als der Koͤnig vor den Altar trat, um der Feierlichkeit des Tages Genuͤge zu thun, hatte das Ganze eine ſo uͤberraſchende Aehnlichkeit mit ei⸗ nem Schlachtopfer, das vor den Opferaltar gefuͤhrt wird, daß ſelbſt die Koͤniginn daruͤber aufſchrack, ſchrie und beinahe in Ohnmacht fiel. Wenige Kinder nur rle⸗ fen:„Vire le rois! Dieß war das lezte Mal, daß Lud⸗ wig ſich oͤffeentlich ſehen ließ, bis er das Schafott beſtieg. Die Abreiſe Lafayette's erneuerte den Muth der Girondiſten, ſie trugen darauf an, ihn vor der Na⸗ tionalverſammlung in Anklageſtand zu verſetzen; al⸗ lein der Geiſt, den die Gegenwart des Generals er⸗ wekt hatte, war noch nicht verſchwunden; und ſeine Freunde in der Verſammlung uͤbernahmen ſeine Ver⸗ theidigung mit einem Muth, der ihre Gegner in Beſorguiß fezte. Auch war dieſe nicht ungegruͤndet. Der konſtitutionelle General konnte mit ſeiner Ar⸗ mee vor Paris ruͤcken, oder ſich mit den aͤußern Fein⸗ den abfinden, und zur Ausfuͤhrung eines ſolchen Pla⸗ nes von ihnen Huͤlfe bekommen. Die Girondiſten glaubten keine Zeit verlieren zu duͤrfen; ſie entſchlo⸗ ßen ſich, mit den Jakobinern nicht mehr anzuſtehen⸗
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27. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 3. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
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