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Die Nationalgarden zogen auf den Befehl der zwei Municipalbeamten ab, die in ihren Schaͤrpen erſchienen und ihnen verboten, ſich dem Willen des Volkes zu widerſetzen. Die Gitter wurden mit Schmiedehaͤmmern in Stuͤcke zerſchlagen. Die Thore des Palaſtes waren verſchloſſen, allein der Poͤbel kehrte eine Kanone gegen ſie, und erzwang den Ein⸗ gang; ſo wurden die Gemaͤcher der koͤniglichen Pracht, ſo lange der Stolz von Frankreich, vor der Menge aufgeſchloſſen, gleich denen des Koͤnigspalaſtes in Troja vor den Stuͤrmenden: 9
Apparet domus intus, et atria longa patescund
Apparent Priami et veterum penetralia regum!
Der Palaſt des ſtolzen Hauſes Bourbon lag ſo der rohen Begaffung und dem gemeinen Tritte des brutalen und wuͤthenden Poͤbels offen. Wer haͤtte den koͤniglichen Gruͤndern dieſes ſtattlichen Gebaͤu⸗ des, dem ritterlichen Heinrich von Navarra und dem prachtliebenden Ludwig XIV. einen ſolchen Vorfall zu prophezeien gewagt!— Die Thuͤr des Gemaches, welches in die Hausflur fuͤhrte, ward eigenhaͤndig von Ludwig, dem ungluͤcklichen Repraͤſentanten dieſer ſtolzen Linie, geoͤffnet. Mit Muͤhe entgieng er dem Stoß eines Bajonetts in dem Augenblick, als die Thuͤr geoͤffnet wurde. Es waren nur einige Hofleute und wenige Grenadiers von der Nationalgarde, die zu der Sektion Filles Saint Thomas gehoͤrten, um


