Teil eines Werkes 
27. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 3. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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unter einander ſelbſt zu befehden, als Frankreich den

Krieg zu erklaͤren.

In andern Koͤnigreichen und Staaten des Konti⸗ nents herrſchte in Beziehung auf die Revolution die⸗ ſelbe Meinungsverſchiedenheit wie in England. In Deutſchland beſonders waren die untern Volksklaſſen der franzoͤſiſchen Revolution gewogen, weil ſie in dem⸗ ſelben Zuſtande der Erniedrigung ſchmachteten, aus wel⸗ chem die Gemeinen oder der dritte Stand in Frankreich in der neueſten Zeit erloͤst worden war. In ſo fern war ihre Partheilichkeit nicht allein natuͤrlich und un⸗ ſchuldig, ſondern ſogar preiswuͤrdig. Daß der Menſch, dem die natuͤrliche Freiheit ungerechterweiſe verſagt iſt, ſich nach dieſer ſehne, iſt eben ſo begreiflich, als das Verlangen nach friſcher atmosphaͤriſcher Luft in einem verſchloſſenen Gemach, wo die Luft verdorben iſt.

Ungluͤcklicherweiſe hing dieſer gerechte Wunſch mit andern zuſammen, die weniger harmlos und unſchuldig waren. Die franzoͤſiſche Revolution hatte Krieg den Pallaͤſten, Friede den Huͤtten verkuͤndet. Nach der Lehre, die ſie aufſtellte, nach den Beiſpielen, die ſie gab, waren die bevorrechteten Staͤnde uberall die Ty⸗ rannen und Unterdruͤcker der Armen, die Nationen wurden durch tauſend wuͤthende Stimmen aufgefordert, ihre Throne und ihre Altaͤre niederzureißen, von Gott im Himmel und von den Koͤnigen auf Erden abtruͤnnig zu werden, ſich gleich dem wiedergebornen Frankreich

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