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ſogleich zu Pferde nach Varennes voraus, um die Mu⸗ uizipalitaͤt auf die Ankunft des Koͤnigs vorzubereiten.
Zwei merkwuͤrdige Zufalle ſchienen anzuzeigen, daß Ludwigs Schutzgeiſt ſich immer noch ſeiner annehme. Drouet ward von einem entſchloſſenen Royaliſten, einem Quartiermeiſter der Dragoner, der ſeine Abſicht merkte, verfolgt; dieſer jagte ihm nach, um ihn auf jede Ge⸗ fahr hin von ſeinem Vorhaben abzuhalten. Aber Drouet, beſſer mit dem Wege bekannt, entging einer Verfolgung, die ihm haͤtte gefaͤhrlich werden koͤnnen. Ein zweiter guͤnſtiger Umſtand war, daß Drouet zuerſt den Weg von Verdun, ſtatt den von Varennes, einſchlug. Nur ein Zufall riß ihn aus dieſem Irrthum und beſtimmte ihn ſeine Nichtung zu veraͤndern. Er erreichte Varennes, und fand alles bereit, um den ungluͤcklichen Fuͤrſten auf ſeiner Flucht aufzuhalten. Zu Varennes ward der Kö⸗ nig angehalten und verhaftet, und die Nationalgarde aufgeboten. Die Dragoner verweigerten es, zur Verthei⸗ digung des Koͤnigs zu ſechten. Eine Abtheilung Huſa⸗ ren, die ihm einen Durchzug haͤtte erzwingen koͤnnen, kam zu ſpaͤt an, handelte nur mit Widerſtreben, und verließ endlich die Stadt. Noch immer blieb einige Hoffnung zu ihrer Befreiung uͤbrig. Haͤtte man nur an⸗ derthalb Stunden Zeit gewinnen koͤnnen, ſo waͤre Bouillé an der Spitze eines ſo betraͤchtlichen Korps ge⸗ treuer und disziplinirter Soldaten vor Varennes er⸗
ſchienen, daß er die Nationalmilizen leicht haͤtte zer⸗
ſtreuen können. Durch einen treuen Boten, der ſich
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