Teil eines Werkes 
27. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 3. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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15 zeit. Ja ſelbſt die Ausuͤbung der auſſerordentllchen Vorrechte, die ihnen uͤbertragen worden waren, hiel⸗ ten die Aktlvbuͤrger noch fuͤr zu beſchraͤnkt. Es ſchien, als haͤtte die Revolution allen untern Klaſ⸗ ſen den Kopf verdreht, denn diejenigen, die bisher am wenigſten an politiſche Rechte gedacht hatten, wurden nun in jeder Zeit und in jedem Orte von der Wuth ergriffen, zu berathſchlagen, zu debattiren und Geſetze zu geben. Die wachhabenden Soldaten

auf dem Oratorium debattirten, die Schneiderge⸗

ſellen hielten eine Volksverſammlung unter den Hallen, die Peruͤkenmacher vereinigten ſich auf den eliſaͤiſchen Feldern. Trotz des Widerſtandes der Nationalgarde berathſchlagten 3000 Schuhmacher auf dem Platze Ludwigs XV. uͤber den Preis der Schuhe;

jedes Wirthshaus wurde zum Sammelplatze einer

politiſchen Parthei umgeſchaffen; und eine Zeitlang bot Frankreich das ſonderbare Gemaͤlde eines Landes dar, wo Jeder ſo viel mit den Staatsgeſchaͤften zu thun hatte, daß er wenig Muße fand, die ſeinigen zu beſorgen.

Dazu kam noch eine allgemelne Neigung, den Soldatenſtand zu ergreifen und ſich ihm zu ergeben; denn da man das Recht der Empoͤrung fuͤr heilig erklaͤrt hatte, ſo mußte ſich jeder Buͤrger bereit hal⸗ ten, ſich einer ſo unerlaͤßlichen Pflicht zu entledigen. Die Buͤrger ſchafften ſich Musketen an, um ihr Ei⸗ genthum zu vertheidigen; der poͤbel bekam Picken,