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etwas veralteter, eben ſoviel Runzeln auf der Stirne, und ungeſaͤhr eben ſoviel Kupfermunze in der Taſche.“
„Wollen mir nicht Ew. Majeſtaͤt den Ueberbrin⸗ ger der guten Neuigkeit uͤberlaſſen, um die Wahr⸗ heit von ihm zu erforſchen,“ ſagte Buckingham.
„Ich danke Ew. Durchlaucht,“ erwiederte der Kö⸗ nig;„aber er hat ebenſo gut ſeinen eigenen Willen, wie Sie, und ſolche Leute kommen ſelten uͤberein. Mylord Kanzler iſt ein weiſer Mann, auf den wir uns verlaſſen muͤſſen.— Mr. Wildrafe Sie werden den Lord Kanzler begleiten, der uns Bericht von Ih⸗ ren Nachrichten abſtatten wird, unterdeſſen verſichere ich Sie, daß Sie es nicht zu bereuen haben werden, der erſte Bote der guten Nachrichten geweſen zu ſeyn.“
Indem er das ſprach, gab er dem Kanzler ein Zeichen, den Wildrake fortzufuͤbren, von dem er glaubte, daß er bei ſeiner jetzigen Stimmung wohl einige Zuͤge aus ſeinem fruͤheren Leben in Woodſtock mittheilen koͤnnte, welche den Witzlingen ſeines Hofes mehr
r Unterhaltung als zur Erbauung dienen wuͤrden.
Bald traf die Beſtaͤtigung der freudigen Nach⸗ richt ein, und Wildrake ward mit einem ſchoͤnen Geſchenke und einer kleinen Penſion entlaſſen, mit welcher nach des Koͤnigs eigenem Wunſche, keinerley Dienſtleiſtung verbunden war.
Bald nachher ſang man in ganz England das Lieblingslied.
Am neun und zwanziaſten Tag des May Da erhob ſich laut das Kreudengeſchrei Der König genießt das Seine auf'’s Neu⸗
An dieſem merkwürdigen Tage bereitete ſich der Koͤnig dazu vor, ſeinen Zug von Rocheſter nach London zu halten, wo er von allen ſeinen Unterthanen ſo lied⸗ reich empfangen warde, daß er froͤhlich ſagte:„es muͤſſe nur ſein eigener Fehler ſeyn, daß er ein Land ſo lange vermieden babe, wo ſeine Ankunft ſo viele Freude er⸗ rege.“ Zu Pferde zwiſchen ſeinen Bruͤdern, den Her⸗ zogen und York und Gloceſter ritt der wieder einge⸗ ſetzte Monarch langſam uͤber die mit Blumen beſtreu⸗


