Teil eines Werkes 
14. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 5. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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ſeidene Pflaſter, das er wahrſcheinlich der Verkleidung wegen, auflegte, mit herabgeriſſen; denn die Wange nas jetzt ohne Narbe und ein Auge ſo gut als das andere.

Oberſt Everard, der von der Thure zuruͤckkehr⸗ te, verſuchte es umſonſt, dem Mr. Holdenough be⸗ greiflich zu machen, was er von der Wache drauſſen erfahren hatte, daß naͤmlich die Exploſion nur den Tod eines republikaniſchen Soldaten zur Folge gehabt habe. Der presbyterianiſche Geiſtliche fuhr fort, wilde Blicke auf jenen der Epiſcopal⸗Kirche zu ſchießen.

Aber Dr. Rochecliffe hoͤrte und verſtand die Neuig⸗ keit, welche Oberſt Everard brachte, und befreit von der augenblicklichen Angſt, die ihn regungslos mach⸗ te, nahte er ſich dem zuruckweichenden Calviniſten⸗ und bot ihm auf die freundlichſte Weiſe die Hand bar.

Hinweg mit Dir hinweg mit Dir! ſagte Holdenough,die Lebenden duͤrfen den Todten die Haͤnde nicht reichen.

Aber ich, ſagte Rochecliffe,bin grade ſo ſehr, am Leben wie Du.

Du am Leben! Du Joſeph Albani, den meine eigene Augen von den Zinnen des Schloſſes von Clidesthow ſtuͤrzen ſahen?

Ja, antwortete der Doctor,aber Du ſahſt mich nicht an das Ufer ſchwimmen, bis an eine mit Schilf bewachſene Stelle fugit ad salices auf eine Weiſe, die ich Dir ein andermalerklaͤren werde.

Zweifelnd und unſicher beruhrte Holdenough ſeine Hand.Du biſt wirklich warm und lebendig, ſagte er,und doch nach ſo vielen Wunden und einem ſo fuͤrchterlichen Falle, Du kannſt nicht mein Joſeph Albanv ſeyn.

Ich bin Joſeph Albany Rochecliffe, ſaate der Doctor,welchen Namen ich durch eine kleine Be⸗ ſitzung meiner Mutter erlangte, die aber in Be⸗ ſchlag genommen iſt.

Iſt es denn wirklich an dem? ſagte Holde,