Teil eines Werkes 
14. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 5. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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14 lag auf dem Tiſche. Er zog eine Feder aus dem Fluͤgel eines Rebhuhns, und ſprach heftig:Um Dei⸗ nes Lebens willen, Spitfire, gib' Acht auf meinen Befehl! Ich wil Dich ſicher von dem Fenſter in den Hof hinab laſſen dort wird keine Schildwache ſtehen. Willſt Du Dir den Himmel gewinnen, ſo fliege ins Jaͤgerhaus, gib dieſe Feder wo moͤglich dem Fraͤulein Alexis Lee wo nicht, dem Jocoline Joliffe ſage, ich haͤtte die Wette von der jungen Dame gewonnen. Verſtehſt Du mich wohl, Knabe?

Der ſcharſſinnige Knabe ſchlug mit ſeiner Hand in die ſeines Herrn und erwiederte:geſagt und ge⸗ than.

Wildrake oͤffnete das Fenſter und, obgleich die Hoͤhe betraͤchtlich war, ſo gelang es ihm doch den Knaben gluͤcklich hinabzulaſſen. Ein Strohbuͤndel machte das Hinablaſſen noch vollkommen ſicher, und Wildrake ſah dem kleinen Spitfire uͤber die Mauer des Hofes klettern und zwar ſo ſchnell, daß der Cavalier eben ſchon wieder ins Zimmer getreten war, als man ſeine Abweſenheit zu bemerken anfing.

Waͤhrend Cromwells Vorleſungen uͤber die Duld⸗ ſamkeit der Glauben ſtand er aͤngſtlich da, weil er zweifelte, ob er nicht beſſer gethan haͤtte, ausdruͤck⸗ liche muͤndliche Botſchaft zu ſchicken, da zum Schrei⸗

ben keine Zeit mehr blieb. Aber die Gefahr, daß

der Knabe dem Feinde in die Haͤnde fallen, oder von dem Bewußtſeyn verwirrt werden koͤnnte, der Ueber⸗