Teil eines Werkes 
13. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 4. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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ſind wohl Mr. Kerneguys Freund, wie ich vermu⸗ the, mit dem ich hoffe nebenbei auch ein paar Gänge zu machen.— Und warum nicht gleich Sir, ehe un⸗ ſere Herren kommen? Nur ſo ein Frühſtück um dem Magen zu genügen, bis das Mittageſſen aufgetragen wird. Was meinen Sie dazu?“

„Es könnte auch einige Oeffnungen in den Ma⸗ gen machen“ ſagte der Doctor.

„Ganz wahr Sir“ ſagte Roger, der nun in ſei⸗ nem Element zu ſeyn ſchien;„Sie ſprechen ganz recht— das kann alles noch geſchehen. Aber kom⸗ men Sie Sir, Sie tragen Ihr Geſicht verhüllt. Ich weiß wohl in dieſer unglücklichen Zeit müſſen dies auch ehrliche Leute thun; um ſo viel ſchlimmer. Aber wir ſind jetzt allein, und haben keinen Verräther unter uns. Ich will jetzt meinen Mantel abwerſen, um Ihnen Muth einzußſößen, und zu zeigen, daß Sie es mit einem Edeimann zu thun haben, der den König verehrt, alſo ohne Zweifel ein ebenbürtiger Kämpfer eines Mannes iſt, der ihm dient, wie Sie Sir, da Sie der Freund des Sir Kerneguy ſind.“

Unterdeſſen war Wildrake beſchaͤftigt damit, die Harind ſeines Mantels zu oͤffnen.„Weg, wog— du Huͤlle!“

8„Hinweg mit dem Schleier der dich o Vorgia verhüllt.“

Indem er das ſagte, warf er den Mantel weg und ſtand da in einem cavaliersmäßigen Spencer von ſcharkachrother Seide mit weißem Gace gefüt⸗ tert, mit Beinkleidern von dem ſelben Zeuge und mit auf vielen Orten geſtooften Strümpfen; ein paar Tanz⸗ ſchuhe, die ſich zu einem Epaziergange im Thau nicht ſehr paßten, und eine breite verbleichte Stickerei an den Wruſſthlägtn des Rockes machte ſeinen Anzug voll⸗ ändig. „Kommen Sie Sir“ rief er aus;„eilen Sie ſich, weg mit dem Mantel— da ſteh ich wacker und feſt—

ein ſo getreuer Mann wie nur jemals einer einem Rund⸗ korf ein Schwerdt ins Herz ſtieß. Kommen Sie Sir

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