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gerhauſe verweilen ſolle, bis daß fuͤr ein Schiff ge⸗ ſorgt fey, und zwar in einem Hafen, den man als⸗ dann am ſicherſten und paſſendſten halten wuͤrde.
Drittes Kapitel.
Der Schlangen giftigſten ſind die, die unter Blumen weilen,
Mit Farben ſchön gemalt ein Wunder der Natur Die deren Augen ſpruhn wie Thau des iungen Morgens;
Von Außen ſcheinen ſie ſo harmlos liebe Weſen Doch Unſchuld hüte Dich, Du ahn'ſt nicht die Gefahr,
Und nah iſt doch das Gift!
. Altes Schauſpiel. Carl(wir muͤſſen ihm nun ſeinen eigenen Na⸗
men geben) fuͤgte ſich leicht in die Umſtaͤnde welche ihn zu einem laͤngeren Aufenthalt in Woodſtock no thigten. Freilich wuͤrde er es vorgezogen haben, wenn er ſchnell aus England haͤtte entfliehen koͤnnen; aber er war ſchon lange an unbequemen Verbergungsoͤr⸗ tern, an unangenehmen Verkleidungen und an lan⸗ gen und ſchwierigen Reiſen gewoͤhnt, wo er die groͤß⸗ ten Unannehmlichkeiten ertragen mußte, und oft in der höchſten Gefahr ſchwebte. Er erfreuete ſich alſo ſeiner vergleichungsweiſen Ruhe und vergleichungs⸗ weiſen Sicherheit.
Uebrigens hatte ſich Carl mit der Geſellſchaft in Woodſtock ſeitdem er ſie beſſer hatte kennen lernen, wieder ausgeſoͤhnt. Er ſah, daß, um die ſchoͤne Ale⸗ uis anzuziehen und um ihre Geſellſchaft zu genießen, nichts nothiger war als ſich den Launen ihres Vaters zu unterwerfen, und ſich mit dem alten Ritter auf einen vertraulichen Fuß zu ſetzen. Einige Gaͤnge im Fechten bei welchen Carl Sorge trug, ſeine Ueber⸗ legenheit und ſeine volle jugendliche Kraft und Ge⸗ wandtheit nicht an Tag zu legen— das ſtillſchwei⸗ gende Anhoͤren einiger Scenen aus Szakespeare, W. Scott's Werke. XIII. 3


