Teil eines Werkes 
3. Band (1851)
Entstehung
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Georg Volker. 17

und lauſchte er nun hinaus und ſah wirklich zu ſei⸗ ner größten Beſtürzung ſchon nach wenigen Augen⸗ blicken die erſten Soldaten hinter der Kirchhofmauer hervorkommen.

„Alle Teufel, das ſind Feinde!“ murmelte er,

und das alte Soldatenherz pochte hörbar wider die Rippen.

Eins, zwei, drei und mehr Compagnien Infan⸗ terie rückten heran; er erkannte deutlich die Uniform deſſelben Regiments, bei dem er einſt geſtanden; dann kamen zwei Kanonen, und geradezu auf das Dorf los ging der Marſch.

„Schwerenoth!“ ſtammelte der Alte und ſtieg mit zitternden Knieen von der Leiter herunter.„Pfui! pfui! Alter Bär, was paſſirt dir? Zitterſt wohl gar und kriegſt noch zu guter Letzt das Kanonenfie⸗ ber?“ ſagte er dann kopfſchüttelnd und grollte mit ſich ſelber über die Beklommenheit, die ihn anwan⸗ delte, als der Trommelſchall immer näher kam. „Sicher iſt's nur ein Durchmarſch oder höchſtens ein Nachtquartier,“ tröſtete er ſich;„denn der Henker wird doch nicht die Soldaten gerade zu uns und gerade jetzt hierher führen!“

Er ging wieder in ſeine Stube hinab, wo das 2

III.