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ſeyn. Ich habe es mir ſchön, o ſehr ſchön aus⸗ gedacht, lieber Vater! Am Vorabend ſeines ſchön⸗ ſten Feſtes eröffneten Sie Marlo das ganze Verhältniß. Ich bürge Ihnen dafür, daß die leidvolle Jugendgeſchichte ſeines Vaters ein tiefes Echo in ſeiner erſchütterten Seele finden wird. Aber zugleich wird das auch der beſte Segen für ihn ſeyn, den die Vaterhand auf ſein Haupt legen kann. Denn er wird im Hinblick eines alten, ihm ſo nahe geſtellten Unglücks den Muth finden, ſein eigenes Glück zu ertragen, und die Parallele liegt nicht ſo ferne, die er zwiſchen Ihrem und ſeinem Looſe ziehen kann.“
Graf Emanuel legte langſam den Montes⸗ quien zuſammen, ſtand auf, und das Kind ſeines Herzens an dieſes treue Herz drückend, ſagte er bewegt:
„Ja, ja, ſo könnte es gehen! Nimm meinen beſten Dank für Deinen Rath. Ich billige ihn und will jedenfalls geſchehen laſſen, daß wir mit Joſt's Angelegenheiten warten, bis die Gäſte abgezogen und Arthur und Lonny ein Paar ſind. Dann möge in Gottes Namen geſchehen, was in Gottes Hand liegt!“
Der Ton ſeiner Stimme hatte bei letzteren 28*


