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das hält, was der miſerabele Menſch dem Vater in den Kopf geſetzt hat! Sagt mir nur um Gotteswillen, wer iſt dieſes Scheu⸗ ſal im grauen Filzhut, dieſer Doctor Strohmetz geweſen? jammerte die troſtloſe Helene.— Juſtine ſagt, er hätte eine Ausſprache gehabt, ſo roh und häßlich, wie ſie noch
nie Jemand habe reden hören. Und dieſem gemeinen
Strolch glaubt es der Vater auf's Wort, daß wir alle Drei mit dem Doctor ein Liebesverhältniß unterhielten? So was kann aber auch wirklich nur dem Vater auf⸗ gebunden werden!
Seid doch vernünftig, Kinder, ſagte Eliſabeth beſänf⸗ tigend.— Ein miſerabler Scherz iſt's, den ſich irgend ein
Wicht, der den Vater und ſeine Wunderlichkeiten kennt,
mit ihm und uns erlaubt hat.— Wie kann nur ein Menſch in der Welt Strohmetz heißen! Das Ganze ſieht wirk⸗ lich viel gefährlicher aus, als es in Wirklichkeit iſt. Wie lange kann denn dieſe abenteuerliche Einrichtung dauern? Habt nur ein klein wenig Geduld und ſeid vernünftig, dann wird der Vater bald von ſelbſt von ſeiner barocken Idee zurückkommen. Vernunft und Sonderbarkeit ſind bei ihm oft nur haarbreit geſchieden. So, zum Bei⸗
ſpiel, weiß ich ſeit heute ganz genau, woran ich mein
Lebenlang nicht gedacht habe, warum er ſich ſo ſehr gegen den Gedanken ſträubt, Eine von uns lönnte ſich einmal verlieben. Dieſe Geſpenſterfurcht, Ihr errathet's


