Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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Geiſtes getrieben wurde. Dazu kam, daß Beil der fran⸗ zöſiſchen Sprache gar nicht, Iffland nur höchſt unvoll⸗ kommen mächtig war und nur Beck, Dank ſeinem Fleiße auf der Schule, eine leidliche Ausſprache darin erlangt hatte. Doch wollten die beiden Erſteren aus einem leicht verzeihlichen Gefühl von Eitelkeit dieſen Mangel an ihrer geſelligen Ausbildung nicht eingeſtehen; Beck hatte es, wie wir ſchon wiſſen, herzlich ſatt, noch ferner⸗ hin der Geheimeräthin beſtändigen Anmuthungen ſeine beſte Zeit und künſtleriſche Stimmung zu opfern; man tam daher nach einem kurzen Kriegsrath überein, ſich vor der unruhigen Gönnerin Andrängen hinter die vom herrlichen Leſſing dem poetiſchen Genius Deutſchlands errichteten uneinnehmbaren Schanzen zu retiriren. Dem„Artiſchockenmännchen“ wurde alſo in höflicher, aber entſchiedener Weiſe erklärt, man habe ſich der deutſchen Kunſt geweiht und zwar im Dienſte eines deutſchgeſinnten Fürſten, und ſchon letztere Rückſicht unterſage jede active Betheiligung an einem franzöſiſchen Privattheater.— Der Kammerregiſtrator gerieth hier⸗ durch in die größte Beſtürzung und Rathloſigkeit und

ſuchte ſeine jungen Freunde vergebens durch alle möglichen Vermittlungsvorſchläge dem Wunſche der Geheime⸗ räthin günſtiger zu ſtimmen; aber die unantaſtbare