Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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1 Die Muſe von Gotha.

Mit Heinrich Beck, dem Sohne rechtlicher Eltern aus dem Bürgerſtande, der bis vor Kurzem das Ghm⸗ naſium ſeiner Vaterſtadt beſucht und für einen der fähigſten Schüler der Anſtalt gegolten hatte, war der Dritte im Bunde in das neue Freundſchaftsverhältniß eingetreten; ein ſinniger Jüngling, in dem es aber bei aller äußeren Stille und Schüchternheit des Weſens nicht minder ſtürmiſch gährte, wie in den beiden Andern, nur daß er bis zur jüngſten Zeit faſt ohne allen Um⸗ gang allein ſeinen Büchern gelebt hatte, was ihm eine gewiſſe Scheu und Befangenheit verlieh, bis ein Zu⸗ fall das in ihm ſchlummernde Talent für die Bühne entdecken ließ. Er ſollte nämlich auf dem Liebhaber⸗ theater der Geheimeräthin von Lichtenſtein in einem

franzöſiſchen Luſtſpiel die unbedeutende Rolle eines