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meines Stübchens das Portrait meines Vaters und ging halb beſinnungslos aus dem väterlichen Hauſe in die Welt.— Von Münden aus ſchrieb ich den Eltern und kündigte ihnen meinen Entſchluß an, Schauſpieler zu werden; ich bat ſie flehend um ihren Segen und gelobte heilig, nie von dem Pfade der Tugend zu wei⸗ chen und in allen Lagen des Lebens ihrer Lehren ein⸗ gedenk zu ſein. Auch an die treuen Freunde unſeres Hauſes, die als Kenner und Verehrer der Bühne war⸗ men Antheil an meinem Streben genommen und den Eltern oft zugeredet hatten, mich wenigſtens an einem entfernten Orte einen Probeverſuch machen zu laſſen, ſchrieb ich und bat ſie um Empfehlungsbriefe an den großen Ekhof, ihren vieljährigen Freund.— Schon nach wenigen Tagen langten die Antwortſchreiben an, Alles wurde mir bewilligt, die Mutter ſchrieb einen herzlichen Brief; der Vater ſchwieg zwar, aber die bedeutende Summe, die er mir überſandte, bewies, daß er endlich, wenn auch mit ſchwerem Herzen, in jenen Rathſchlag unſerer Freunde eingewilligt habe. Denn er ſetzte mich in den Stand, länger als ein Jahr unabhängig von äußeren Umſtänden und Erfolgen allein dem Studium der Kunſt leben zu können eine Güte, die mich ſo ſehr
rührte, daß ich ihm feierlich gelobte, mich der Entſchei⸗
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