Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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ſeine äußere Ruhe zu verlieren.„Dann habe ich aller⸗ dings nichts mehr mit Ihnen zu verkehren, als daß ich um meine Zeche bitte. Was bin ich ſchuldig?“

Er zog bei dieſen Worten ſo ruhig, als handle es ſich um den friedlichſten Ausgleich von der Welt, eine perlengeſtickte Börſe aus der Taſche, bei deren Oeff⸗ nen eine hübſche Anzahl holländiſcher Dukaten zum Vor⸗ ſchein kam.

Der Wirth hatte mit einem einzigen Blicke dieſe an einem Landſtreicher und wandernden Budenkomö⸗ dianten immerhin ungewöhnliche Eigenſchaft wahrge⸗ nommen, die Wirthshauszeche in blanken Holländern zu bezahlen. Als aber auch der Börſe ein werthvoller Brillantring entglitt und auf den Boden fiel, bückte er ſich mechaniſch, um das Kleinod wieder aufzuheben; er betrachtete dann den Ring mit einer Miſchung von Reſpect und Staunen, denn es waren in der Thatechte Brillanten und mit unſichrer Stimme ſagte er:

„Zwölf Groſchen, neun Pfennige, mein Herr!“

„Rufen Sie mir den Hausknecht, daß er mich in einen anderen Gaſthof führt,“ entgegnete Iffland ſchon um Vieles zuverſichtlicher.„Und Sie, Herr Kapitän von Stölzel, werden Sie mir nun gefälligſt ſagen, wo⸗ rin meine angebliche infame Beleidigung Ihres aller⸗