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meine Miſſion zwar halb geſcheitert, aber ich kann Sie nicht verlaſſen, Madame, ohne Sie daran zu erinnern, daß die Welt den Stab über Sie brechen wird, wenn Sie als die Beſitzerin von Strahlenberg reich und un⸗ abhängig daſtehen, während Ihr Gatte als fallit an den Börſen verrufen wird! Was wird die Welt dazu anders ſagen, als daß Sie nicht minder eigennützig ſpeculirten als Herr Auheim, wie Sie ihn hei⸗ ratheten!“ „So laſſen Sie die Welt reden, was ihr beliebt!“ ſagte Leonie kalt.„Ich bin von Haus aus vertraut mit dem Werth des Geldes und weiß, daß es der ein⸗ zige Maßſtab iſt, wonach man den Menſchen heutzu⸗ tage ſchätzt. Auheim ſchenkte mir ſechszigtauſend Tha⸗ ler zur Morgengabe— aus Prahlerei, aus Eitelkeit, aus Berechnung, wenn Sie ſo wollen, um ſich damit für die Zukunft zu ſichern, falls es mit ſeinen Geſchäften fehlginge. Er erhielt nach und nach ungefähr vierzigtauſend Thaler in ſein Geſchäft von meinem Vater; mein Bruder hat ebenſo viel bekommen und dreißigtauſend hat jüngſt mein Vater bezahlt für Achill, wie Sie ſelber ſagen, die rein verloren ſind. Daran verliere ich die Hälfte. Nun rechnen Sie, ob wir nicht quitt find, Auheim und ich. Darum und weil er mich unwürdig hintergangen mit den Ausſichten


