Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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freie Zeit, daß man ſtudiren, arbeiten muß, um ſein Unglück zu vergeſſen. Da hab' ich vieles nachgeholt, was ich nicht in der Schule zu lernen vermocht, und einigen Handwerkern aus der Stadt, die mir ihr Ver⸗

trauen ſchenkten, die Bücher geführt, denn ich mußte

ja mich und meine alte blinde Mutter erhalten.

Hm, das läßt ſich hören, ſagte Auheim, noch immer im Zimmer auf und ab gehend und ſich die ſchmerzende Stirne haltend.Und damit brachten Sie ſich durch?

O ja ſo leidlich. Ich ſchrieb auch Aufſätze für Journale, die mir ein Mitgefangener, ein junger Jour⸗ naliſt, unterbrachte, und überſetzte kaufmänniſche und techniſche Bücher.

Ah! Und darf ich fragen, wie Sie denn eigent⸗ lich zu der That kamen, wegen deren Sie eingeſpon⸗ nen wurden?

Das iſt kein Geheimniß! ſagte Otte.Sie er⸗ innern ſich noch der Emeute, welche zu S. ausbrach, als die Regierung die Wahlen zum Abgeordnetenhauſe für ungültig erklärte und einige der angeſehenſten Bür⸗ ger verhaften ließ. Am Abend fand ein Auflauf ſtatt, weil man dem Präſidenten v. O. und dem Landrath v. L. als den ärgſten Reactionären die Fenſter ein⸗ werfen wollte. Der Commandant ließ Dragoner aus⸗