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Steinen werfen ſollte, der ſelber in einem Glashauſe ſitzt“
„Herr, das ſind Impertinenzen, die Ihnen nicht geſchenkt ſein ſollen!“ rief Auheim ganz außer ſich und kehrte in ſein Audienzzimmer zurück, deſſen Thüre er heftig hinter ſich zuſchlug. Als er aufblickte, ſah er Otte vor ſich ſtehen, der ihn erwartete.„Bitte, neh⸗ men Sie Platz, Otte“, ſagte er kurz, und ging aufge⸗ regt im Zimmer auf und ab, wobei er noch einige Gläſer Sodawaſſer trank.„Ich muß noch mit Ihnen ſpre⸗ chen. Setzen Sie ſich, ich ſtehe ſogleich zu Dienſten. Ich habe mich ſo eben geärgert; ich möchte erſt ruhi⸗ ger werden.“ Eine lange Pauſe entſtand, während welcher Otte die Berliner Bank⸗ und Handelszeitung durchblätterte, die vor ſeinem Stuhl auf dem Boden lag.
„Herr Otte, was hat Ihnen Reichhelm vorhin aus dem Fenſter zugeworfen?“ fragte er dann.
„Reichhelm? wer iſt dieß?“
„Mein Buchhalter, derſelbe, der das Fenſter zu⸗ ſchlug, als ich Sie etwas vom Boden aufheben ſah.“
„Ah, ſo; nun, mir hat er nichts zu⸗, wohl aber etwas weggeworfen, das ich des Aufhebens werth fand, dieſe Goldfeder hier, die mir noch brauchbar erſcheint, denn meine Eltern empfahlen mir von Jugend auf:


