Die Marquiſe ließ ein Schreiben nach England an ihre Tochter abgehen, welches erſt nach vielen Monaten in ihre Haͤnde kam, in dem ſie ihr den Tod ihres Vaters, und daß ſie nicht von Hauteverd weichen werde, meldete. Es kamen Briefe von dem Comte de Montremi in Hauteverd an, in welchen ſich dieſer erkundigte, was ſeine Unterthanen gelitten hätten, und ob ſein Schloß nicht gepluͤndert und ein Aſchenhaufen geworden ſey. Er war mit den Seinen in London. Es konnte ihm gemeldet werden, daß er bei ſeiner Ruͤckkehr Alles verſchont finden werde, wenigſtens bis zu dieſem Tage.
Dieſe Nachricht, und daß die Marquiſe mit der Gouvernante in Hauteverd ſey, erregte große Freude; aber an die Ruͤckkehr war noch nicht zu denken. Man wußte es beſtimmt, daß ſich Schaaren von Huge⸗ notten in die Gebirge geflüchtet hatten, um ihren Mördern und Henkern zu entgehen,


