Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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Du empfiehlſt ihn von allen Seiten,

erwiederte die Marquiſe,er muß alſo wohl des Lobes werth ſeyn. Nur die eine That, daß er dem großen Condé, als der

ſchon ein Gefangener war, mörderiſch das

Leben raubte, entruͤſtet mich gegen ihn, und

ich kann einen gewiſſen Schauder aus mei⸗

ner Seele nicht verbannen, ſo oſt ich ihn

anſehe.Großer Conde, ſprichſt Huz Wie ſonderbar, ich finde ihn ſehr ktein, ver⸗ blendet und ſchwach, ſonſt haͤtte er den

Ketzern ſeine Kraſt nicht geliehen, ſonſt waͤre er das Oberhaupt einer Rotte nicht

geweſen, die kein anderes Ziel hat, als die Dome unſerer Kirche einzuſturzen. Wie kann man einen Calviniſten groß nen⸗

nen! Montesquien aber war es, der ſich uͤber Geſetz, Sitte und Vernunft hinweg⸗ ſetzte, und den Glanz ſeines Glaubens im Auge, in hoher Begeiſterung that, wovor

Alltagsmenſchen zuruͤckbeben. Der wohl⸗

thaͤtige Erfolg hat ſeine That gerechtfertigt und als eine ehrenvolle wird ſie ihm ange⸗