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der verwuͤnſchten Liebesgeſchichte des Comte
habe ich nun auch nichts mehr zu thun.“
Der Kammerdiener kam wieder und
ſagte: der Marquis wuͤnſche ihn ſogleich
zu ſprechen. Der Pächter keuchte, als er vor dem Marquis erſchien, ſo ſchnell war
er gegangen und dieſer ſagte ohne alle Vorrede zu ihm:„Der Koͤnig befiehlt, und ich muß vielleicht morgen ſchon nach WParis. Sie wuͤrden mir einen Gefallen thun, den ich gern gefaͤllig erwiedern will,
wenn Sie mir mit Einer Jahrspacht wenig⸗
ſtens Vorſchuß leiſteten.“—„Herr Mar⸗ quis,“ erwiederte der Paͤchter,„meine Kaſſe iſt ſchlecht beſtellt, indeß, wenn ich Ihnen die⸗ nen kann, will ich ausreiten und die Summe zuſammenzubringen verſuchen. Sie wollen mir gefaͤllig ſeyn?“—„Gern, gern,“ ſagte
der Marquis,„wenn Sie mir das Geld
anſchaffen. Was ſoll ich Ihnen thun?“— „Nichts Unbilliges bitte ich und nur das Eine, daß Sie den alten Pachtcontrakt auf
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