Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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wußte, ohne deß ſie ſogleich ſeine Liſt und ſeine geheimen Abſichten errieth, war er in der ganzen Pracht damaliger Zeit als ein ſtattlicher Ritter in Chartreu angekommen. Er wurde als koͤniglicher Abgeſandter mit allen den ihm gebührenden Ehrenbezeigungen em⸗ pfangen und dem Marquis, rdas Verdienſt des jungen, thatenreichen Mannes ſehr hoch⸗ achtete, war ſeine unerwartete Erſcheinung ſehr willkommen. Er kannte ſeinen Vater als Freund und Waffenbruder, der auf ſeinen talentvollen und muthigen Sohn große Hoffnungen gruͤndete, und mit die⸗ ſem, als er zu einem ſchoͤnen Juͤnglinge herangewachſen war, ſah er ſich oͤfter in Geſellſchaften, und einigemal hatte er auch an der Tafel des Marquis geſpeiſet.

MWontesquieu, den die Reformirten mit Haß nannten, der unter ihnen als der Moͤrder des großen Condé, den er, als dieſer ſchon in der Gewalt ſeiner Feinde war, meuchelmörderiſch niederſchoß, verab⸗