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troͤge von der Königin an ihre Eltern habe. Es ſey wohl moͤglich, daß ſie Chartreu auf eine Weile verlaſſen muͤſſe. Sie fragte nach Franz, ob er nicht geſchrieben, ob er ſein Bild noch nicht geſchickt haͤtte, und ſchilderte ihre Sehnſucht und Trauer. Julie verheimlichte den Brief ihren Eltern nicht und fragte, welche Antwort ſie geben ſollte.—„Gar keine,“ erwiederte der Comte. Er ſelbſt ließ den Boten von Chartreu vor ſich ruſen und ſagte: „Meldet Eurer Marquiſe, ich wuͤrde den Brief entweder gar nicht, oder ihn ſtatt meiner Tochter beantworten.“ Der Bote zitterte vor Angſt, da er den Auftrag von ſeiner Gebieterin hatte, Niemanden als der Comteſſe den Brief einzuhaͤndigen. As er Fohannen heimlich den muͤndlichen Beſcheid brachte, waͤre ſie faſt in Ohnmacht
geſunken; aber ſie erholte ſich bald wieder und tröſtete ſich mit Hoffnungen. Was der Comte wohl ſchreiben wird, dachte ſie. Gewiß hat ihm Franz ſeine Liebe zu dir


