Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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gewiß ſey Alles für ſein Leben zu fürchten, wenn er einen Widerſtand fande, der ihm jede Hoffnung raubte, ſeinen Zweck zu er⸗ reichen. Ein Vater ſey mit einem ſolchen Sohne in großer Verlegenheit; aber er muͤſſe weder Leben noch Tod beruckſichtigen und unerſchutterlich ſeinen beſſern Ueberzeu⸗ gungen folgen. Er fuͤr ſeine Perſon werde die Verheirathung eines Sohnes mit einer

Katholikin nicht zugeben, wie traurig auch

der Erfolg davon ware. Wo das Goͤttliche mit dem Irdiſchen auf dem Spiele ſtehe, da ſey die Wahl nur leicht. Wenn es erſt dahin komme, daß reformirte Juͤnglinge nur katholiſche Jungfrauen heiratheten, ſo drohe der reformirten Kirche der Einſturz.

Weiber mit ihrer Liſt, Klugheit und Liebe, angeſchirrt von ihren katholiſchen Eltern, wären die beſten Proſelytenmacherinnen, und der Mann ſey ohne Kraft zum Wider⸗ ſtande. Auch den entfernteſten Antheil an der Suͤnde muͤſſe man fliehen, wodurch das helle, wahre Licht der Jeſusreligion, das

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