Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Sie forderte auch den koſtbarſten Putz, mit dem ſie ſich ſchmucken wollte.

Staunend und befremdend ſah die Mutter ihre Tochter an und ſagte;„Bei den glͤcklichſten Ereigniſſen, die Dir he⸗ egneten, ſah ich Dich in dieſer üͤberſpann⸗ ten Freude noch nicht. Iſt's doch, als ob Du in den Himmel fahren und in Haute⸗ verd Engel zu finden hoffteſt! Hoͤchlich muß ich mich uͤber Dich wundern. Kannſt Du mir den Grund Deiner Wonne nicht nennen?“—„Ich freue mich,“ ſagte ſie aͤngſtlich,„die erſte Bekanntſchaft mit der Comteſſe Julie zu machen, die ein treffliches Maͤdchen ſeyn ſoll. Vielleicht gewinne ich an ihr eine Freundin, die meine Einſam⸗ keit erheitert. Und,“ fuhr ſie aͤngſtlicher fort,„ich freue mich auch, den Comte wie⸗ derzuſehen, der Dir ſo ſehr gefiel.“— „Liebe Johanna, was dieſen betrifft, ſo gebe ich Dir den Rath, daß Du Deine Freude gar ſehr mäßigeſt, ſie könnte gemiß⸗

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