Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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regt ſey, um einſchlafen zu können und noch eine Weile wachen wolle. Wenn die Marquiſe im Bette bei reiflichem Nachden⸗ ken dem Comte auch nicht das Gemuth zu⸗ trauete, daß er eine ſolche Rache an ihrem Gatten nehmen, und uͤber Johanna, die ihn nie beleidigt hatte, einen ſolchen Kum⸗ mer, eine ſolche Schmach, durch Falſchheit und das heuchleriſche Spiel mit den hei⸗ ligſten Gefuͤhlen bringen werde, ſo ent⸗ wickelte ſich in ihr doch der Gedanke zu einer deutlichen Klarheit, daß ſich in dem Herzen des Comte leicht eine liebende Nei⸗ gung entſpinnen koͤnne und daß Johanna ſie erwiederte. So redlich er's damit meinte, ſo bereitwillig ihm die Geliebte ent⸗ gegen kam, die Verbindung mußte fruͤh⸗ zeitig getrennt und jede Hoffnung an ihre Noͤglichkeit im Keime geſtört werden; denn daß ihr Gatte ſie nie, nie bei ſeinen

Grundſätzen und ſeiner Denkart bewilligen

werde, das galt ihr für entſchiedene Wahr⸗ heit. Sie nahm ſich's daher vor, Johannen