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und daß ſie anfängt eine Proteſtantin zu werden. Alles ſoll ſeine Grenzen haben, auch der Eifer fuͤr eine beſondere Art von Religionsubung, wird er uͤbertrieben, ſo entſtehen die Graͤuel, die wir erlebt haben und ein gütiger Gott, der das uebel zum Beſten wendet, verhuͤte groͤßeres Verder⸗ ben. Konnteſt Du die Grauſamkeiten billi⸗ gen, die der König Franz gegen die Hugnotten zuließ? Iſt's erwieſen, daß ihre Lehre Ungehorſam und Empoͤrung
3 predigte? Welche Ruhe herrſcht in prp⸗
teſtäntiſchen Laͤndern, wenn in den katholi⸗ ſchen die Fackel des Auftuhrs lodert. Ließ
ſich Heinrich II. nicht von ſeiner Maitreſſe,
der Herzogin Diana von Poitiers, verlei⸗
ten, Unſchuldige hinzurichten, die geſchun⸗
den wurden, denen man das Fleiſch mit Schwefel rieb und ihre Körper dann an
eiſerne Ketten uͤber Kohlen hing? Rieth
das grauſame, herzloſe Weib nicht zu den Morden, weil die confiscirten Guͤter der
rreichen Calviniſten in ihre Chatouille fielen?


