Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

den ihr heute hattet, iſt mir nicht aus dem Gedaͤchtniß gekommen, ſag doch, wer war er, was war ſein Geſuch? Du haſt ihn mir als ausgezeichnet angekuͤndigt, meine Neugierde iſt in großer Spannung. Mit Gemeingut von Menſchen nimmt meine liebe Louiſe nicht vorlieb, wie's uns taͤglich und in Paris ſogar bis zum Ueberdruß ge⸗ vboten wird, wer alſo ihres Beifalls gewiß

iſt, der muß wahrlich nicht von gewöhn⸗

lichem Schlage ſeyn.

Nein, nein, erwiederte ſie,das war er wegen ſeines Standes, ſeines Kor⸗ pers und Geiſtes, wegen ſeiner ſi ſittlichen Bildung keineswegs. Iſt ſein Aeußeres nicht ein Firniß, mit dem die Kunſt be⸗ ſtreicht, welches oft der letzte Zweck einer vornehmen Erziehung iſt, ſtimmt es zu ſei⸗

nem Innern und iſt es nur die Frucht deſſelben, ſo rechne ich ihn zu den Juͤng⸗

lingen, die auf unſere Achtung und auf i gh zugleich gerechte An⸗