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mein Entzucken iſt ohne Maaß.“—„Gaben Sie ſich denn zu erkennen? Verſc iegen Sie's auch nicht, daß Sie derſelbe waren, der mit der Baͤuerin als ein Verkleideter tanzte?“—„Davon habe ich keine Sylbe erwaͤhnt,“ erwiederte er.„Ich gab mich fuͤr den Comte de Martreu aus, mit dem ich in fruͤhern Jahren oft in Chartreu war, erdichtete ein Maͤhrchen, weshalb ich den Garten beſuchte, und wie ich glaube, iſt mir die Taͤuſchung, die keinen Menſchen
ſchaden kann, herrlich gelungen. Die Mar⸗
quiſe kömmt in wenigen Tagen nach Haute⸗ verd, ob ich ſie dort abwarte?“—„Um's Himmels willen nicht,“ ſprach der Pächter,
„die Täuſchung wäre entdeckt und koͤnnte
vielſeitiges Unheil anrichten. Reiſen Sie morgen ab und verſuchen Sie's, einen ah⸗ dern Weg zu finden, um in Ihrer wahren Perſon aufzutreten. Horen Sie vor allen
Dingen zuerſt, was Ihre Eltern zu der
Verbindung ſagen, ihnen durfen Sie das Geheimniß Ihrer Liebe nicht länger ver⸗


