Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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damit er nicht weiter um ſich griff und zu

einer lodernden Flamme wurde. Marie war ihr in der Abſicht von den Eltern an⸗ vertraut, ſie von der Liebe gegen Carl los⸗ zumachen, wie, wenn ſich nun unter ihrer Aufſicht in Brigittens Herzen eine Nei⸗ gung entſpann, die den Abſichten des Gra⸗ ſen und der Gräfin widerſprach! Faſt verwuͤnſchte ſie den Gang auf den Ball,

wo das Maͤdchen den ſchoͤnen Willing ſah,

der ihr ſo gefiel.

Sie glaubte es gewiß, daß er nach Weſtgreußen reiſen und ſeinen Onkel beſu⸗ chen werde, daher ſann ſie auf ein Mittel, um es zu verhuͤten, daß ſie ihn weder dort, noch hier ſehe, wenn er ſich etwa ſei⸗ ner Verwandten in Erfurt erinnerte und

aus Artigkeit zu ihr kam, um ihr eine

Viſite zu machen. Am fruͤhen Morgen ſchickte ſie einen Eilboten an die Gräfin und gab ihm einen Brief mit, in dem ſie an ſie ſchrieb:Ich melde Ihnen, daß ich heute Vormittag mit meinen beiden Toͤchtern nach Weimar reiſen und mich mit

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