Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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25 zeihen. Indeß, wenn Du es nicht willſt, werden ſich die Folgen dieſes erſten Wohl⸗ gefallens leicht vereiteln laſſen. Die vor⸗ ſichtige Tante handelt ſehr klug.“— „Mein Mann,“ ſagte die Gräfin,„lächelte, als ich ihm den Brief vorlas und ſpracht „Es ware doch ein eigenes Zuſammentref⸗ fen, wenn wir mit den Neubergs ver⸗ wandt würden! Iſt Willing ein güter,

unbeſcholtener Menſch, und haben die jun⸗

gen Leute eine edle Neigung fuͤr einander,

ſo will ich dem Amtmann das Beiſpiel ge⸗

ben, daß man gegen ſeine Kinder am rech⸗

ten Orte nachgebend ſeyn muß.“ Er iſt

faſt neugierig Willing zu ſehen und kann die Zeit kaum abwarten, ehe Ihr zu uns zu Tiſche kommt.“ Die Frauen hatten ſehr lange mit ein⸗ ander geſprochen und fuͤr ihr Mutterherz ſo Wichtiges, daß der Amtmann mit Wil⸗ ling in die Stube trat, als die Graͤfin bei Auguſten noch auf dem Sopha ſaß. Der Amtmann ſagte nach einer Verbeugung: „Hier, lieber Willing, ſiehſt Du unſere