2¹5
dige!“ rief Jakob aus,„wie ſchlecht beſteht er in der Probe!“—„Das mußt Du ihm verzeihen,“ ſagte Marie,„das Gemeingut der Maͤnner iſt nicht anders, wie dieſer Murray. Man umflattert die reizende Schoͤne mit ſuͤßen Schmeicheleien, und fliegt von ihr, wenn ſie von harten Unfallen heimgeſucht wird. Sie ſoll nur zur Luſt und zum Scherze dienen, findet man den nicht mehr bei ihr, ſo wird ſie verlaſſen, und mag Huͤlfe und Troſt ſuchen, wo ſie ihn findet.“
Guͤtig und freundlich wurde Jakob in Dunskirk empfangen. Er fand ſeinen Bru⸗ der mit ſeiner Familie daſelbſt, der allen Zorn vergeſſen zu haben ſchien, und nicht mehr mit ihm haderte. Man hatte es ein⸗ geſehen, wie übel es um die ſtand, welche ſich als offenbare Feinde des Königs zeig⸗ ten. Margaretha aber hatte eine gewiſſe


