Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

—

21¹

und ſprach mit ihm von der Einladung ſeiner Schweſter nach Dunskirk, erklaͤrte aber zugleich auch, daß er nicht dahin reiſen werde, wenn er ihm nicht durch einen ge⸗ heimen Boten von ihrer Abholung nach Edinburg Nachricht gaͤbe.„Reiſet immer dahin,“ ſagte der Graf,„und laßt Euern getreueſten Diener hier, der ſoil Euch dieſe Nachricht uͤberbringen, darauf gebe ich Euch mein Ehrenwort. Ich ſehe wohl, es iſt Euch viel daran gelegen, daß Ihr die Zeit wißt. Jakob, verrathet mich nicht. Das Schickſal der Lady ſchmerzt mich ſehr; aber ich kann nichts fuͤr ſie thun, es wird ſehr hart ſeyn. Ganz Schottland muß ſie betrauern. Die Pflicht der Schweſterliebe galt ihr mehr als das Geſetz. Wißt, ich ſende nur vier Bewaffnete zu ihrer Abho⸗ lung. Thut, was Ihr nicht laſſen koͤnnt, nur miſcht mich nicht in Euer gewagtes Spiel. Ihr verſteht mich, ich habe Euch